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Vollblutmessung

Da sich die Blutzuckerwerte von Messgeräten mit einer Vollblutkalibrierung nicht optimal mit der Messung des Labors vergleichen lassen, zählt die Vollblutmessung nicht mehr zum aktuellen Standard. Um mit den Laborgeräten einheitlich zu sein, haben daher die Hersteller der Blutzuckermesssysteme auf die Plasmakalibrierung gewechselt.  Durch die Plasmakalibrierung werden die Werte ca. 11-15% höher angezeigt, dies wird jedoch vom behandelnden Arzt berücksichtigt.

Vitamin A

Vitamin A trägt zu einem normalen Eisenstoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Immunsystems sowie zur Erhaltung normaler Schleimhäute, normaler Haut sowie normaler Sehkraft bei. Zudem hat es eine Funktion bei der Zellspezialisierung.

Vitamin B12

Vitamin B12 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, einer normalen Funktion des Nervensystems, einem normalen Homocystein-Stoffwechsel, zur normalen psychischen Funktion sowie zu einer normalen Bildung roter Blutkörperchen und zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Darüber hinaus trägt Vitamin B12 zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung.

Vitamin B6

Vitamin B6 trägt bei zu: - einer normalen Cystein-Synthese - einem normalen Energiestoffwechsel - einer normalen Funktion des Nervensystems - einem normalen Homocystein-Stoffwechsel - einem normalen Eiweiß- und Glycogenstoffwechsel - einer normalen psychischen Funktion - einer normalen Bildung roter Blutkörperchen - einer normalen Funktion des Immunsystems. Zudem trägt Vitamin B6 zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zur Regulierung der Hormontätigkeit bei.

Vitamin E

Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Vitamin D

Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor und zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei. Zudem trägt Vitamin D zur Erhaltung normaler Knochen, einer normalen Muskelfunktion und normaler Zähne bei. Außerdem trägt Vitamin D zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung.

Verzögerungsinsulin

Mischt man dem Insulin bei der Herstellung eine Verzögerungssubstanz hinzu, wird das Insulin dadurch langsamer abgebaut und somit setzt eine verzögerte Wirkung ein. Man unterscheidet dabei folgende Verzögerungsinsuline: die NPH-Insuline und die langwirksamen Insulinanaloga. Eingesetzt werden sie, um den mahlzeitunabhängigen Grundbedarf zu decken. Die Abkürzung NPH steht für „Neutral Protamin Hagedorn“ und bezeichnet die Bindung des zugesetzten Protamins an das Insulin. Sie wirken ca. 8-12 Stunden und werden nach entsprechender Dosisfestlegung zweimal täglich gespritzt. Mischen lassen sich die NPH-Insuline auch mit einem Normalinsulin oder einem schnellwirksamen Insulinanaloga, je nach Mischverhältnis entstehen so fertige Insuline für den Einsatz der konventionellen Insulintherapie (CT). Da sich bei den milchigen NPH-Insulinen die Verzögerungssubstanz absetzt, muss das Insulin vor der Injektion langsam geschwenkt werden, damit sich diese gleichmäßig verteilen kann. Geschüttelt werden sollten diese Insuline nicht, denn eine gleichmäßige Verteilung kann dadurch nicht gesichert werden. Auch die Beschaffenheit des Insulins kann darunter leiden. Die langwirksamen Insulinanaloga werden mit der Substanz Zink vermischt.  Dadurch wird eine Wirkdauer von bis zu 24 Stunden erreicht. Die Verteilung und Abgabe in den Organismus ist somit einheitlich und ermöglicht nur noch eine Injektion am Tag. Ein Schwenken des Insulins vor dem Bolus ist nicht notwendig, denn die Verzögerungssubstanz setzt sich nicht ab.

Vitamin C

Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei. Darüber hinaus trägt Vitamin C zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße, der Knochen, des Zahnfleisches, der Haut und der Zähne sowie für eine normale Knorpelfunktion bei. Zudem trägt Vitamin C zu einem normalen Energiestoffwechsel, einer normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion und zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Desweiteren trägt Vitamin C dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und erhöht die Eisenaufnahme. In weiteren Funktionen trägt Vitamin C  zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zur Regeneration der reduzierten Form von Vitamin E.

Vererbung

Unter der Bezeichnung „genetische Veranlagung“ verbirgt sich das vererbbare Risiko eine, bereits in der Familie bestehende, Erkrankung zu entwickeln. Für den Diabetes mellitus gibt es ebenfalls eine vererbbare Veranlagung. Beim Typ-1-Diabetes werden durch äußere Einflussfaktoren die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse selbst zerstört. Dieser Typ hat im Vergleich zum Diabetes-Typ-2 eine sehr geringe Vererbbarkeit, wenn ein Elternteil erkrankt ist. Prozentual wird dieser in verschiedenen medizinischen Literaturen um ca. 5 % benannt. Der Typ-2 hingegen kann bis zu 80 % erblich bedingt weitergegeben werden. Sind beide Elternteile Diabetiker steigt die prozentuale Wahrscheinlichkeit der Vererbung natürlich auch.