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Schmerzfreie Blutzuckermessung

Schmerzfreies Blutzuckermessen soll mit der HIlfe von Lichtstrahlen möglich sein. Sobald nämlich Glukose im Blut von einem Lichtstrahl getroffen wird, erzeugt dies ein einzigartiges Schwingungsmuster, das wiederum ein spezifisches Farbspektrum hervorbringt - etwa wie ein Abbild der Glukosekonzentration. Auf diese Weise wird  der Glukosegehalt unter der Haut gemessen, ganz ohne Blutentnahme. Hierzu ist es notwendig ein  Messgerät dauerhaft auf der Haut zu tragen. Das Verfahren ist schmerzfrei, jedoch kann es zu Haut-Erwärmungen und Haut-Irritationen in der Nähe des Gerätes kommen, dass am Oberkörper mit einem Bauchgurt befestigt wird.

Supplementäre Insulintherapie

Die abgekürzte Bezeichnung SIT steht für die supplementäre Insulintherapie. Sie verbindet die Einnahme oraler Medikamente zur Senkung des Blutzuckers sowie die Injektion eines kurzwirkenden Insulins, dass zu den Mahlzeiten benötigt wird. Patienten mit einer SIT können mit der Produktion des körpereigenen Insulins den Grundbedarf noch ausreichend abdecken, benötigen jedoch zusätzliches Insulin, um die Mahlzeiten zu verstoffwechseln. Somit ist die SIT das Gegenstück zur basalunterstützen oralen Therapie (BOT). Die SIT scheint etwas aufwendiger als die BOT, da das Insulin zu den Mahlzeiten gespritzt werden muss – sie bietet jedoch auch den Vorteil, dass der Betroffene im Alltag flexibler mit der Mahlzeitmenge und Zeit ist. Zudem ist eine Korrektur des Blutzuckerspiegels möglich.

Selbstkontrolle

Um den Diabetes im Alltag eines Betroffenen optimal zu integrieren, ist es ratsam täglich regelmäßige Kontrollen des Blutzuckers durchzuführen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Stoffwechsellage ausgewogen ist und zudem, durch das Einhalten des definierten Zielwertes, Folgeerkrankungen an Augen, Nieren, Herz oder Nerven vermieden werden. Der behandelnde Arzt definiert die Kontrollen und die einzuhaltenden Abstände. Da es verschiedene Therapieformen gibt, wird je nach Diabetes-Typ festgelegt welche Selbstkontrollen erfolgen sollen. Dazu können neben der Blutzucker- oder Urinzuckerkontrolle auch folgende zählen: Ketonkörper Blutdruck Ernährung, Bewegung und Gewicht Auch die eigenständige Kontrolle der Füße ist ratsam. Entstehen Druckstellen oder heilen Wunden nur sehr schlecht, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die Selbstkontrollen können dem betroffenen Diabetespatienten dazu verhelfen seinen Körper besser kennenzulernen und somit das Wohlbefinden zu steigern. Er findet zudem mehr Sicherheit im Alltag und kann die Einstellung zur Erkrankung eigenständig steuern.

Schaufensterkrankheit

Claudiocatio intermittens ist lateinisch und steht für „zeitweises Hinken“. Dieser Befund tritt bei der Erkrankung an einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) auf – eine Durchblutungsstörung aufgrund von Arterienverkalkung in den Beinen. Im Volksmund wird diese Erkrankung auch als Schaufensterkrankheit betitelt. Zu erklären ist dies folgendermaßen: da durch die Bewegung ein Schmerz in den Beinen verursacht wird, zwingt dieser sie zum Stehenbleiben. Damit diese Durchblutungsstörung anderen Personen nicht auffällt bleiben die Betroffenen oft vor Schaufenstern stehen und warten bis sich der Schmerz wieder legt. Durch das Aufhören der Aktivität lässt der Schmerz ebenfalls nach. Bei Diabetikern wird diese Krankheit oftmals erst spät bemerkt, da die typische Symptomatik durch Nervenschädigungen lange ausbleibt. Eine regelmäßige Untersuchung bei einem Arzt ist daher dringend zu empfehlen.

Somogyi-Phänomen

Das Somogyi-Phänomen beschreibt eine nächtliche Unterzuckerung - als Gegeneffekt sorgt der menschliche Organismus dafür, dass Zuckerreserven der Leber freigesetzt werden und somit dem Insulin entgegenwirken – mit der Folge: überhöhte Nüchternblutzuckerwerte. Hohe Blutzuckerwerte am Morgen können auch die Ursache eines Dawn-Phänomens sein.  Dabei wird der Körper für den anstehenden Tag vorbereitet und in den Morgenstunden vermehrt mit Hormonen versorgt, die die Insulinwirkung beeinflussen und somit den Anstieg des Blutzuckerspiegels bewirken. Eine Erklärung liefert in solchen Fällen das Protokollieren der nächtlichen Blutzuckerwerte. So lassen sich die Insulindosen anpassen oder ein Therapiewechsel festlegen. 

SIT

Die abgekürzte Bezeichnung SIT steht für die supplementäre Insulintherapie. Sie verbindet die Einnahme oraler Medikamente zur Senkung des Blutzuckers sowie die Injektion eines kurzwirkenden Insulins, dass zu den Mahlzeiten benötigt wird. Patienten mit einer SIT können mit der Produktion des körpereigenen Insulins den Grundbedarf noch ausreichend abdecken, benötigen jedoch zusätzliches Insulin, um die Mahlzeiten zu verstoffwechseln. Somit ist die SIT das Gegenstück zur basalunterstützen oralen Therapie (BOT). Die SIT scheint etwas aufwendiger als die BOT, da das Insulin zu den Mahlzeiten gespritzt werden muss – sie bietet jedoch auch den Vorteil, dass der Betroffene im Alltag flexibler mit der Mahlzeitmenge und Zeit ist. Zudem ist eine Korrektur des Blutzuckerspiegels möglich.

Schulung

Bei einer Diabetestherapie ist die Schulung des Betroffenen die Grundvoraussetzung, um mit der Erkrankung im Alltag umgehen zu können und somit bestimmte Situationen souverän zu meistern. Dazu werden sowohl theoretische als auch praktische Einheiten integriert. Die Schulung findet oftmals einmal wöchentlich in einer Gruppe von 5-6 Personen statt. Die Schulungszeit beträgt ca. 1,5 – 2 Stunden – mit enthalten ist die Kontrolle der Blutzuckerwerte aller Teilnehmer. Dies passiert durch die Diabetesberaterin, Diabetesassistentin oder durch den Diabetologen. In einigen Praxen werden die Blutzuckerwerte der Gruppe auch direkt in eine Übungsrunde integriert – so lernt jeder von jedem. Dabei ist es wichtig, dass die Gruppenmitglieder alle mit der gleichen Therapieform behandelt werden – für jede Therapie gibt es demnach eigene Schulungen. Schulungsthemen sind folgende: Diabetes – was ist das? Selbstkontrolle – wozu? Welche Therapieformen gibt es? Fokussierung der entsprechenden Therapie Hyperglykämie / Hypoglykämie – Symptome und Verhaltensweisen Ernährung und evtl.  Berechnungsgrundlagen Sport / Bewegung Hygiene / Haut / Fußpflege Folgeerkrankungen Diabetes und Soziales Diabetes und Psyche

SEA

Sind Menschen mit Diabetes auf ein Normalinsulin eingestellt, muss ein Spritz-Ess-Abstand eingehalten werden. Abgekürzt wird dieser mit SEA und bezeichnet den zeitlichen Abstand zwischen der Injektion des Insulins und der bevorstehenden Mahlzeit. Der zeitliche Abstand bei der Injektion von Normalinsulin muss aufgrund des Wirkeintritts eingehalten werden. Die Wirkung beginnt ca.15 - 30 Minuten nach dem Injizieren – somit wird gewährleistet, dass das Insulin die Mahlzeitenspitzen abfangen kann. Wird ein schnellwirksames Insulinanaloga verwendet, so entfällt der SEA. Der Wirkeintritt erfolgt direkt bis max. 10 Minuten nach der Injektion. Hier kann es sogar möglich sein, dass Insulin einige Zeit nach dem Beginn der Nahrungsaufnahme zu verabreichen – dann liegt der Ausgangwert des Blutzuckerspiegels allerdings unter 100 mg/dl. Ungewiss ist, ob der Spritz-Ess-Abstand generell sinnvoll ist. Daher sollte ein möglicher SEA in Verbindung mit dem Ausgangswert des Blutzuckers mit dem behandelnden Diabetologen oder dem Beratungsteam festgelegt werden.

Sulfonylharnstoffe

Sulfonylharnstoffe gehören zur Klasse der oralen Antidiabetika und sind Tabletten, mit denen ein Typ-2-Diabetiker eingestellt wird. Sie regen die Bauchspeicheldrüse an, Insulin zu produzieren, sodass der Blutzuckerspiegel gesenkt wird. Voraussetzung für den Einsatz ist die noch vorhandene Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse. Sulfonylharnstoffe haben einen vergleichbaren Wirkmechanismus wie die Glinide, sie unterscheiden sich jedoch im Wirkprofil.

Schweineinsulin

Rinderinsuline und auch Schweineinsuline wurde bis in die 80er Jahre bei Diabetikern eingesetzt. Diese Insuline wurden aus der Bauchspeicheldrüse der Tiere gewonnen. In den 1980ern wurde jedoch das gentechnische hergestellte Humaninsulin gewonnen und löste somit die Tierinsuline ab.

Schuhkontrolle

Entstehen durch permanent hohe Blutzuckerwerte Schäden an den Nerven, leiden oftmals die Füße darunter. Diese Folgeschäden werden medizinisch auch als diabetischer Fuß bezeichnet. Da die entstehenden Verletzungen oder Wunden zunächst erst nicht bemerkt werden, kann ein unpassendes Paar Schuhe die Situation enorm verschlimmern. Daher sind regelmäßige Kontrollen der Füße und auch des Schuhwerks erforderlich, denn auch kleinste Fremdkörper in den Schuhen führen zu schweren Verletzungen. Bei entstandenen Wunden, die einen längeren Heilungsprozess benötigen, sollte man den behandelnden Arzt / Diabetologen aufsuchen.

Stoffwechselentgleisung

Der Begriff Stoffwechselentgleisung bezeichnet einen Zustand, bei dem der Organismus nicht mehr eigenständig für eine Normalisierung der Lage aufkommen kann. Häufig, aber nicht ausschließlich, tritt die Bezeichnung in Zusammenhang mit Diabetes mellitus auf. Hier werden zwei Arten der Stoffwechselentgleisung unterschieden: schwere Unterzuckerung (Hypoglykämie) bis zur Bewusstlosigkeit schwere Überzuckerung (Hyperglykämie) bis zum ketoazidotischen Koma (Übersäuerung des Blutes) Eine Entgleisung des Stoffwechsels kann sehr rasch erfolgen – wurde beispielsweise eine mahlzeitanhängige Insulindosis nicht injiziert oder eventuell zu viel Insulin verabreicht, kann das den Stoffwechsel bereits durcheinander bringen. Auch sportliche Aktivitäten oder fiebrige Erkrankungen können die Gefahr einer Entgleisung erhöhen. Daher sollten Betroffene auf die Warnzeichen des Körpers achten, sie deuten können und entsprechend handeln. Dabei hilft und unterstützt die regelmäßige Blutzucker-Selbstkontrolle und trägt dazu bei, dass schwere Entgleisungen des Blutzuckers vermieden werden.

Süßstoffe

 Süßstoffe haben keine Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel, denn sie sind frei von Kohlenhydraten und somit auch von Kalorien. Die Süßkraft ist dennoch um ein vielfaches höher als die von Zucker, sodass schon kleine Mengen völlig ausreichend sind, um die gleiche Süßwirkung zu erzielen. Die Nutzung von Süßstoffen ist immer wieder umstritten. Internationale Experten haben den Gebrauch von Süßstoff mit einem Grenzwert definiert – in diesem festlegten Toleranzbereich ist die Nutzung von Süßstoffen für den menschlichen Körper unbedenklich. Dieser Wert wird auch mit ADI (Acceptable Daily Intake) abgekürzt und legt eine erlaubte risikofreie Tagesdosis in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht fest. Süßstoff ADI-Wert (mg/kg) Süßkraft (im Vergleich zu Zucker) Acesulfam K 9             ca. 200x Aspartam 40             ca. 200x Cyclamat 7             ca. 40x Saccharin 5             ca. 400x Sucralose 0 – 15             ca. 500 - 600x Thaumatin unbegrenzt             ca. 2500x Neohesperidin DC 5             ca. 600x Aspartam-Acesulfamsalz 20             ca. 350x

Spritzstellen

Insulinpflichtige Menschen mit Diabetes nutzen bestimmte Stellen des Körpers für die Injektion des Hormons. Begründet wird es folgendermaßen: da das Insulin aufgrund der abschätzbaren Wirkung ins Unterhautfettgewebe gespritzt werden soll, stehen dafür bestimmte Stellen zur Verfügung. Dazu zählen Bauch, Gesäß und Oberschenkel. Oftmals wird eine Injektion auch in den Oberarm abgegeben – dies allerdings nur, wenn eine andere Person diese Injektion vornimmt. Vermieden werden sollte es in den Muskel oder in die obersten Hautschichten zu injizieren. Die Insulinaufnahme über den Muskel verläuft viel schneller und führt daher oftmals zu Unterzuckerungen. Die Wirkung des Bolus in die obersten Hautschichten ist nur schwer absehbar und ein Wirkungseintritt und -verlauf nicht kalkulierbar. Injektionen in den Bauch verteilen sich am besten und werden auch am schnellsten aufgenommen – ein mahlzeitenabhängiger Bolus oder eine Blutzuckerkorrektur sollte daher an dieser Stelle erfolgen. Dazu werden die schnellwirksamen Insulinanaloga oder Normalinsuline genutzt. Das Verzögerungsinsulin, welches den mahlzeitenunabhängigen Grundbedarf deckt, wird in den Oberschenkel oder eventuell auch ins Gesäß gespritzt. Die Aufnahme in den Körper kann dadurch sowohl langsam erfolgen als auch entsprechend lange anhalten. Spritzt man dieses Verzögerungsinsulin in die Bauchgegend, können durch den schnellen Wirkeintritt Unterzuckerungen die Folge sein oder durch die kurze Wirkdauer ein steigender Blutzucker hervorgerufen werden.  

Schwangerschaftsdiabetes

Gestationsdiabetes ist der medizinische Fachbegriff für Schwangerschaftsdiabetes. Diese Form wird als Diabetes mellitus Typ 4 bezeichnet und definiert eine Stoffwechselstörung während der Schwangerschaft. Obwohl sich der Blutzuckerspiegel oftmals eigenständig nach der Entbindung wieder reguliert – sind die betroffenen Frauen im Alter für einen Typ-2-Diabetes anfällig. In äußerst seltenen Fällen handelt es sich um einen unerkannten Diabetes mellitus. Festgestellt wird der Schwangerschaftsdiabetes über einen sogenannten oGTT -  oralen Glukose Toleranz Test. Um Komplikationen während der Schwangerschaft zu vermeiden, sieht die Therapie wie folgt aus: Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung. Reicht dies nicht aus, wird die Schwangere zusätzlich mit Insulin versorgt. Wird die Erkrankung während der Schwangerschaft nicht behandelt, besteht ein erhöhtes Risiko für Gesundheitsschäden bei Mutter und Kind.

Spritz-Ess-Abstand

Sind Menschen mit Diabetes auf ein Normalinsulin eingestellt, muss ein Spritz-Ess-Abstand eingehalten werden. Abgekürzt wird dieser mit SEA und bezeichnet den zeitlichen Abstand zwischen der Injektion des Insulins und der bevorstehenden Mahlzeit. Der zeitliche Abstand bei der Injektion von Normalinsulin muss aufgrund des Wirkeintritts eingehalten werden. Die Wirkung beginnt ca.15 - 30 Minuten nach dem Injizieren – somit wird gewährleistet, dass das Insulin die Mahlzeitenspitzen abfangen kann. Wird ein schnellwirksames Insulinanaloga verwendet, so entfällt der SEA. Der Wirkeintritt erfolgt direkt bis max. 10 Minuten nach der Injektion. Hier kann es sogar möglich sein, dass Insulin einige Zeit nach dem Beginn der Nahrungsaufnahme zu verabreichen – dann liegt der Ausgangwert des Blutzuckerspiegels allerdings unter 100 mg/dl. Ungewiss ist, ob der Spritz-Ess-Abstand generell sinnvoll ist. Daher sollte ein möglicher SEA in Verbindung mit dem Ausgangswert des Blutzuckers mit dem behandelnden Diabetologen oder dem Beratungsteam festgelegt werden.

Schwerbehinderung

Einem Mensch mit der Erkrankung an Diabetes mellitus ist es möglich einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen. Laut dem Sozialgesetzbuch gilt ein Mensch als behindert, wenn dieser aufgrund eines „regelwidrigen körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes“ nicht nur vorübergehend in seiner Funktionsfähigkeit beeinträchtigt ist. Mit dem Ausweis wird ein prozentualer „Grad der Behinderung“ (GdB) von 20 - 100 % festgelegt, dieser erhält dadurch unterschiedliche Vor- und Nachteile. Möchte man einen Antrag auf Schwerbehinderung stellen, ist der Therapieaufwand entscheidend. Wer sich über den Antrag, die Vor- und Nachteile sowie die Voraussetzungen informieren möchte, kann sich an das zuständige Versorgungsamt wenden.

Stechhilfe

Die Stechhilfe wird zur Gewinnung eines Bluttropfens bei der Blutzucker-Selbstkontrolle benötigt. Sie ermöglicht eine zielgenaue und schmerzarme Blutgewinnung. Im Inneren einer Stechhilfe befindet sich eine Lanzette, die durch das Betätigen eines Knopfes rasch aus der Öffnung der Stechhilfe federt und sofort wieder zurück gezogen wird. Dieser Vorgang passiert so schnell, dass er für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist. Die Tiefe des Einstechens ist von der Hautstärke abhängig und ist direkt an der Stechhilfe einstellbar. Für die Blutentnahme sollten nur der Mittel- und Ringfinger sowie der kleine Finger genutzt werden. Das seitliche Ansetzen der Stechhilfe an den Fingerkuppen ist empfehlenswert, denn an den Stellen verlaufen weniger Nervenbahnen. Die Lanzette sollte  vor jedem Gebrauch gewechselt werden, denn sie zählt zu den sogenannten Einmalartikeln. Die geschliffene Spitze stumpft mit jedem Einstechen in die Haut ab und kann somit zu Verletzungen an den Fingerkuppen führen.

Symptome

Symptome von Diabetes mellitus sind bei beiden Typen recht ähnlich, wobei man beachten sollte, dass bei Menschen mit Typ-2-Diabetes oft jahrelang keine Symptome auftreten. Ein Hauptsymptom von Diabetikern ist die Zuckerausscheidung im Urin, die eine zusätzliche Wasserausscheidung der Nieren und damit verbunden eine erhöhte Ausscheidungsmenge von Urin bedingt. Das zieht ein hohes Durstgefühl nach sich. Aufgrund des gestörten Stoffwechsels kommt es darüber hinaus zum Gewichtsverlust. Weitere allgemein beobachtbare Symptome können Benommenheit, Leistungsminderung, verschwommenes Sehen und Übelkeit sein. Weitere Informationen über die Symptomatiken sind in den Artikeln über Typ-1- und Typ-2-Diabetes nachzulesen!