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Remission

Remission stammt von dem lateinischen Begriff „remittere“ und bedeutet übersetzt „zurücksenden“. Im medizinischen Bereich bezeichnet Remission das vorübergehende Aussetzen bzw. die Abschwächung der Symptome bei chronischen Erkrankungen. Eine Heilung der Krankheit wird dabei jedoch nicht erreicht.Die Remission bei Typ-1-Diabetikern fängt direkt mit dem Beginn der Insulintherapie an. In dieser Zeit benötigt der Betroffene weniger und gelegentlich sogar gar kein Insulin, um den Blutzucker im Normalbereich zu halten. Die Länge der Remissionsphase dauert unterschiedlich lange an – tritt das Ende ein, benötigt der Diabetiker jedoch wieder mehr Insulin.Bei den Typ-2-Diabetikern kann der Remissionsbeginn mit gesunder Ernährung, Bewegungstherapie und bei übergewichtigen Diabetikern durch Gewichtsreduktion eintreten. Der Krankheitsverlauf kann so über eine lange Zeit hinausgezögert werden.

Rinderinsulin

Rinderinsuline und auch Schweineinsuline wurde bis in die 80er Jahre bei Diabetikern eingesetzt. Diese Insuline wurden aus der Bauchspeicheldrüse der Tiere gewonnen. In den 1980ern wurde jedoch das gentechnische hergestellte Humaninsulin gewonnen und löste somit die Tierinsuline ab.

Resorption

Der Begriff Resorption bezeichnet einen Vorgang im Körper, bei dem körpereigene oder auch körperfremde Stoffe in den Organismus aufgenommen werden. Dies passiert über die Körperzellen oder dem Gewebe. Die zugeführte Nahrung wird beispielsweise zerkleinert vom Magen in den Darm zerkleinert und dort in Form von Glucose in den Blutkreislauf resorbiert. Das Hormon Insulin muss bei insulinpflichtigen Diabetikern von außen zugeführt werden – über Insulinpens oder mittels einer Insulinpumpe. Es wird ins Unterhautfettgewebe injiziert und an dieser Stelle entsprechend resorbiert bzw. aufgenommen, um im Organismus seine Wirkung zu erzielen. Hat man durch das häufige Spritzen an einer Stelle eine Verhärtung des Gewebes, auch Spritzbeule oder medizinisch Lipohypertrophie genannt, hervorgerufen – kann von dieser Stelle das injizierte Insulin schlechter aufgenommen werden – es liegt dann eine Resorptionsstörung vor.

Richtig messen

  Ganz gleich, ob es Typ 1- oder Typ 2-Diabetiker betrifft - die regelmäßige Blutzuckerkontrolle sollte zu Ihrer täglichen Routine gehören. Doch gerade beim Messen des Blutzuckers ergeben sich viele Fehlerquellen. Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten sollten:    So gehen Sie richtig vor: Einsatzbereites Blutzuckermessgerät & Teststreifen bereithalten Stechhilfe mit neuer steriler Lanzette vorbereiten & Einstichtiefe einstellen Einstichstelle vorbereiten: Hände waschen & trocknen, Durchblutung der Finger durch Massieren anregen Teststreifen in das Blutzuckermesssystem einschieben Stechhilfe spannen, seitlich mit etwas Druck an die Fingerbeere halten & auslösen Fingerbeere nicht nachdrücken & den Blutstropfen nicht verschmieren Teststreifen seitlich an den gewonnenen Blutstropfen heranführen, sodass genügend Blut eingezogen werden kann Messsystem zur Seite legen & nach dem Countdown den aktuellen Blutzuckerwert ablesen   Allgemeiner Hinweis zur Messgenauigkeit nach DIN EN ISO 15197:2015 Der zugelassene Qualitätsstandard nach neuer DIN-Norm lässt eine Abweichung von ± 15% zum Laborwert zu. Bitte berücksichtigen Sie daher, dass kein Messsystem zu 100% genaue Werte anzeigt. Als Referenzwert sollte immer der Laborwert und niemals ein anderes Messsystem verwendet werden. Vergleichen Sie deshalb die Messwerte von zwei Messgeräten nicht miteinander – es kann zu erheblichen Abweichungen kommen. Haben Sie dazu Rückfra gen? Wir beraten Sie gerne – kostenfrei unter: 0800 / 800 23 00       Welchen Finger nutzen Sie um Ihren Blutzucker zu messen? Nutzen Sie für Ihre Blutzuckermessung abwechselnd bitte nur den Mittel-, Ring- oder den kleinen Finger. Dadurch lassen sich schmerzhafte Einstiche in die Nervenbahnen der Greiffinger vermeiden. Als Eselbrücke kann das Handzeichen der Taucher für »alles ok« dienen.     So vermeiden Sie Messabweichungen: Hände vor dem Messen gründlich mit Seife waschen Stets einen frischen Blutstropfen verwenden Möglichst keine Alkoholtupfer nutzen (erzielt bis zu 30 % höhere Messwerte) Fingerbeere nicht quetschen (die austretende Gewebsflüssigkeit verfälscht die Messwerte) Keine doppelten Messungen aus einem Blutstropfen durchführen Mehrfach-Messungen nur mit Blut aus der gleichen Körperregion durchführen Teststreifendose umgehend fest verschließen und vor Sonnenlicht / Feuchtigkeit schützen   Bitte beachten Sie: Hohe Dosen von Vitamin C, Paracetamol oder anderen Medikamenten können erhöhte Blutzuckerwerte hervorrufen. Auch ein zu niedriger oder zu hoher Hämatokritwert kann die Messwerte verfälschen. Bitte lassen Sie von Ihrem Arzt überprüfen, ob Ihr Hämatokritwert in den Bereich Ihres Messgerätes passt.    

Retinopathie

Der Begriff Retinopathie steht für die krankhafte Veränderung der Netzhaut (lat. = Retina). Sie wird durch erhöhte Blutzuckerwerte beim Diabetes mellitus hervorgerufen und gehört zu den Schädigungen an den kleinen Blutgefäßen (Mikroangiopathie). Durch eine unzureichende Behandlung des Diabetes mellitus bzw. durch eine mangelnde Umsetzung des Betroffenen können die dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerte dazu führen, dass diese Schädigungen an den kleinen Blutgefäßen die Sehschärfe vermindert. Bei Verstärkung der Symptomatik kann dieses Krankheitsbild bis hin zum Verlust des Sehvermögens führen.