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LADA

LADA ist die Abkürzung für eine spezielle Form des Typ-1-Diabetes und steht für: Latent Autoimmune Diabetes in Adults. Übersetzt bedeutet dies: Versteckter autoimmuner Diabetes bei Erwachsenen. Diese spezielle Form des Typ-1-Diabetes vereint symptomatisch sowohl den Typ-1 als auch den Typ-2-Diabetes, denn zunächst produziert die Bauchspeicheldrüse bei den meist zwischen 30 - 60 Jahre alten Diabetikern noch Insulin. Da oftmals die Diagnose auf den Typ-2-Diabetes fällt, kann der Betroffene zunächst auch mit Tabletten (OADs) und Diät eingestellt werden. Einzig der Nachweis der Antikörperbestimmung kann aufzeigen, dass es sich hierbei um einen Typ-1-Diabetes handelt. Wird der LADA zu Beginn mit Insulin versorgt, ist es ein typisches Zeichen, wenn häufig Hypoglykämien auftreten. Anders bei Typ-2-Diabetikern – hier sind Unterzuckerungen sehr selten, trotz hoher Insulindosen. Die Charakteristika des LADA  Alter: meist über 30 Jahre (häufig zwischen 40 – 60 Jahren) Übergewicht: nein Veranlagung: oftmals kein Erbrisiko Labor: Nachweis von Antikörper gegen insulinproduzierende Bestandteile, C-Peptid-Spiegel niedrig Keine weiteren Erkrankungen des metabolischen Syndroms

Lanzetten

Als Lanzette bezeichnet man ein kleines, spitzes Messerchen oder eine kleine spitze Nadel – sie dient als Hilfsinstrument zur Gewinnung von kleinen Blutstropfen. Diabetiker benötigen sie zur regelmäßigen Selbstkontrolle des Blutzuckerspiegels. Eingesetzt wird die Lanzette in die jeweils zum Blutzuckermessgerät passende Stechhilfe. Jeder Hersteller von Blutzuckermessgeräten liefert eine solche Stechhilfe und ebenso eine kleine Anzahl von dazu passenden Lanzetten mit. Die Blutgewinnung mittels einer Stechhilfe ist schmerzfrei und kann je nach Hautstärke in verschiedenen Tiefen eingestellt werden. Da es sich um ein Einmalprodukt handelt, sollten die Lanzetten nach dem Gebrauch ordentlich entsorgt werden, sodass sich niemand daran verletzen kann.

Langzeitblutzuckerwert

Der HbA1c ist umgangssprachlich der Langzeitzuckerwert der letzten 8 bis 12 Wochen. Dem behandelnden Arzt gibt dieser einen Aufschluss auf die Einstellung des Diabetes und/oder die Einstellung des Patienten zur Erkrankungen. Der individuelle Zielwert wird zwischen Arzt und Patient festgelegt. Mit dem HbA1c bestimmt man den „Verzuckerungsgrad“ am roten Blutfarbstoff Hämoglobin, kurz “Hb“. Je höher der Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum, desto höher die Festsetzung der Zuckermoleküle am Hämoglobin. Kurzfristige Schwankungen lassen sich fast gar nicht berücksichtigen, denn die roten Blutkörper haben eine Lebensdauer von 100 bis 120 Tagen. Oftmals wird der HbA1c daher auch als Blutzuckergedächtnis betitelt. Der HbA1c kann in zwei verschiedenen Einheiten gemessen werden: Prozent (z. B. 6,5 %) und mmol/l (z. B. 48 mmol/l). Entscheidend ist jedoch, dass die Aussage der Werte identisch ist.