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Claudicatio intermittens

Claudiocatio intermittens ist lateinisch und steht für „zeitweises Hinken“. Dieser Befund tritt bei der Erkrankung an einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) auf – eine Durchblutungsstörung aufgrund von Arterienverkalkung in den Beinen. Im Volksmund wird diese Erkrankung auch als Schaufensterkrankheit betitelt. Zu erklären ist dies folgendermaßen: da durch die Bewegung ein Schmerz in den Beinen verursacht wird, zwingt dieser sie zum Stehenbleiben. Damit diese Durchblutungsstörung anderen Personen nicht auffällt bleiben die Betroffenen oft vor Schaufenstern stehen und warten bis sich der Schmerz wieder legt. Durch das Aufhören der Aktivität lässt der Schmerz ebenfalls nach. Bei Diabetikern wird diese Krankheit oftmals erst spät bemerkt, da die typische Symptomatik durch Nervenschädigungen lange ausbleibt. Eine regelmäßige Untersuchung bei einem Arzt ist daher dringend zu empfehlen.

CGM

Die Abkürzung “CGM” kommt aus dem Englischen und steht für Continuous Glucose Monitoring. Übersetzt bedeutet dies „kontinuierliche Glukosemessung“. Dabei wird aufgrund eines Sensors ein Gewebezuckerwert ermittelt, der im  Unterhautfettgewebe platziert wird. In 5-minütigen Abständen sendet dieser Sensor die Werte an eine Empfängereinheit, die alle Zuckerwerte aufzeichnet und grafisch darstellt. Achtung: Die konventionelle Blutzuckermessung soll bei dieser Form der Zuckerbestimmung nicht ersetzt werden, sondern bei der Einstellung von Menschen mit Diabetes helfen – denn mittels CGM lassen sich hypoglykämische und hyperglykämische Spitzen ermitteln, sodass sich die Therapie anpassen lässt. Auch die Lebensqualität der Betroffenen wird durch diese Art der Zuckerbestimmung positiv beeinflusst.

CT

Die Abkürzung CT steht für die konventionelle Insulintherapie und wird bei Typ-2-Diabetikern eingesetzt. Bei diesem Schema wird meist zweimal täglich zu festen Zeiten, eine mit dem Arzt abgestimmte Menge, Mischinsulin injiziert. Dieses Insulin besteht aus einem Teil kurzwirksamen und einem Teil langwirksamen Insulin. Damit tagsüber eine lange Wirkung des Insulins erreicht werden kann und zudem das Mittagessen abgedeckt wird, ist die morgendliche Dosis bei diesem Therapieschema oft hoch. Zwischenmahlzeiten sind daher auch zwingend erforderlich, damit die Gefahr einer Hypoglykämie (Unterzuckerung) umgangen werden kann. Für Typ-1-Diabetiker ist diese Therapie nicht vorgesehen, da sie wenig Flexibilität im Alltag lässt. Das Therapieschema der ICT (intensivierte konventionelle Therapie) ist daher, neben der CSII (Insulinpumpentherapie), maßgebend geworden.

C-Peptid

Das C-Peptid entsteht im menschlichen Körper als Nebenprodukt bei der Insulinproduktion. Daher wird es in der Medizin verwendet, um einen Diabetes mellitus zu diagnostizieren. Die Bestimmung erfolgt über das Blutserum. Ein Normalwert des C-Peptids liegt zwischen 1,5 – 4,0 mg/dl. Bei einem Typ-1-Diabetiker setzt die Produktion des Insulins nach und nach vollständig aus, daher ist der C-Peptid-Wert oftmals bei oder unter 0,5 mg/dl. Bei einem Typ-2-Diabetiker kann der Wert durch die ständige Insulinüberproduktion (bei Insulinresistenz) dagegen sogar über 10,0 mg/dl liegen.

CSII

CSII ist englisch und steht für Continuous Subcutaneous Insulin Infusion. Dahinter verbirgt sich die Therapieform der Insulinpumpe, die meist nur von Typ-1-Diabetikern getragen wird. In ganz besonderen Fällen gibt es jedoch Ausnahmen für Typ-2-Diabetiker oder Schwangerschaftsdiabetikerinnen. Mit diesem Therapieschema versucht man die Bauchspeicheldrüse nachzuahmen, denn die Insulinpumpe gibt automatisch den individuell ermittelten Grundbedarf ab. Der Diabetiker benötigt demnach keine Injektion des Basalinsulins mehr. Zu den Mahlzeiten wird über die Insulinpumpe ein separater Bolus, der nach den berechneten Broteinheiten/Kohlenhydrateinheiten ermittelt wird, direkt an der Pumpe oder über eine Fernbedienung abgegeben. Das sich in der Pumpe befindende Insulin ist entweder ein schnellwirkendes Normalinsulin oder häufig auch ein sehr schnell wirkendes Analoginsulin. Unumgänglich ist auch bei dieser Therapieform die Selbstkontrolle des Blutzuckerspiegels über ein separates Blutzuckermessgerät. Oftmals gibt es jedoch schon zur Insulinpumpe passende Blutzuckermesssysteme, die dann automatisch als Fernbedienung fungieren. Gründe für eine Insulinpumpentherapie: Zu den zwei häufigsten Gründen zählen die unausgeglichenen Stoffwechselverläufe wie die nächtliche Hypoglykämie (Somogyi-Phänomen) und die nächtliche Hyperglykämie (Dawn-Phänomen). Beide lassen sich mit der Verabreichung einer festen Dosis von Basalinsulin nicht regulieren, da die Verzögerungsinsuline stetig abgebaut werden und sich demnach nicht an den benötigten Bedarf anpassen.  Zwingend erforderlich ist eine gute Schulung des Pumpenträgers. Die Aufklärung über Funktionen des Gerätes und der Handhabung mit Infusionsschlauch und passendem Katheter kann nur durch geschultes Personal bei einem Diabetologen erfolgen.