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Patch-Pumpe

Die Einmal-Insulinpumpe wird auch als Patch-Pumpe („Pflaster-Pumpe“) bezeichnet und ist etwa so groß wie ein halbes Ei. Das Insulin wird – anders als bei allen anderen Insulinpumpen – direkt über eine Teflonkanüle unter die Haut injiziert. Eine Befüllung des Infusionsschlauches fällt daher komplett weg. Die innenliegende Insulinampulle reicht  max. für die Dauer von 3 Tagen. Anschließend wird diese abgenommen und durch eine neue Pumpe an einer anderen Stelle am Körper ersetzt. Der Träger sammelt diese Einmalpumpen über eine Dauer von ca. 3 Monaten in einer Box und sendet diese zur Verwertung an den Hersteller zurück. Gesteuert wird die Patch-Pumpe ausschließlich über eine Fernbedienung, dem sogenannten „PMD“ (Personal Diabetes Manager). Demnach gibt es an der Pumpe keine Knöpfe mit der sich direkt ein Bolus abgeben lässt.

Häufig genutzt wird diese Insulinpumpen-Art von Sportlern, da sie direkt am Körper befestigt wird und das Infusionsset nicht „stört“. Mittels eines Pflasters wird sie direkt auf der Haut befestigt und kann somit auch beispielsweise zum Schwimmen getragen werden.