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Intensivierte konventionelle Therapie

Die Abkürzung ICT steht für die aus dem englischen übersetzte: Intensivierte konventionelle Insulintherapie. Dieses Therapieschema beinhaltet die Injektion eines langwirksamen Basalinsulins sowie die Injektion einen kurzwirksamen Bolusinsulins, dass zu den kohlenhydratreichen Mahlzeiten gespritzt wird. Damit versucht man weitestgehend die Funktion der Bauchspeicheldrüse nachzuahmen und somit eine Vermeidung von Folgekomplikationen zu erzielen. Die ICT lässt dem Patienten gegenüber der CT vielmehr Freiraum und Flexibilität im Alltag. Grundvoraussetzung für den Diabetiker ist dabei eine ICT-gezielte Schulung und die regelmäßige Blutzucker-Selbstkontrolle. Der Diabetiker muss in der Lage sein die Symptome einer Über- und einer Unterzuckerung zu erkennen und entsprechend zu handeln. Eine wichtige Rolle bei der Anwendung der ICT spielt ebenso das Abschätzen der Mahlzeiten in Form von BEs (Broteinheiten), denn danach erfolgt die Berechnung der sogenannten „mahlzeitenabhängigen Einzeldosis“. Diese wird, je nach verwendetem Insulin, direkt vor der Mahlzeit oder mit einem Spritz-Ess-Abstand von 15-30 Minuten injiziert. Das Verzögerungsinsulin wird meistens zwei Mal täglich gespritzt – morgens und abends. Es deckt damit den Insulingrundbedarf, den der Körper außerhalb von kohlenhydrathaltigen Mahlzeiten benötigt.