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Diabetes und Fussgesundheit

Sie tragen uns täglich über mehrere Kilometer und werden bei der Pflege oft hintenangestellt – unsere Füße. Eine gute Durchblutung sowie gesunden Nervenbahnen sind ausschlaggebend für eine intakte Fußgesundheit. Grade bei Diabetes mellitus ist die Pflege der Füße äußerst wichtig – vor allem, weil man Beschwerden zu spät bemerkt. Bei zu spätem Handeln (oftmals durch fehlendes Schmerzempfinden) kann selbst die kleinste Verletzung schwerwiegende Auswirkungen haben. Folgeschäden an den Füßen werden durch eine jahrelang unzureichende Blutzuckereinstellung begünstigt und können Nervenschädigungen und Durchblutungsstörungen hervorrufen. Somit sind
kleinste Verletzungen oder Wunden schmerzlos und diese infizieren sich zu einem Diabetischen Fußsyndrom.

Die Füße im Blick behalten

  • Gut zu Fuß mit guten BZ-Werten – gute Blutzuckerwerte sind enorm wichtig
  • Übergewicht und Rauchen vermeiden zum Schutz der Gefäße & Nervenbahnen
  • Passendes, nicht zu enges Schuhwerk
        Tipp: Nachmittags neue Schuhe anprobieren!
        Kontrollieren Sie täglich das Schuhwerk auf Gegenstände oder intaktes Innenfutter

  • Reine Baumwoll-Socken ohne störende Nähte Vermeidung von Druckstellen
  • Dem Fuß Aufmerksamkeit schenken regelmäßige Kontrollen auf Druckstellen/ Verletzungen/ Risse/ Blasen etc.
  • Füße pflegen
        Fußbad max. 5 Minuten bei 37 Grad mit einer milden Seife
        Eincremen - aber nicht zwischen den Zehen
        Verzicht auf spitzes Werkzeug wie Zange, Messer, Rasierklinge, Hornhauthobel, etc.

  • Kalte Füße Keine Wärmflasche, besser Bettschuhe nutzen

Was tun bei Fußproblemen?

Suchen Sie bei kleinsten Verletzungen bitte sofort Ihren Arzt auf. Eine kleine Wunde kann schnell zu einer großen infizierten werden. Dabei ist es ganz egal, ob Fuß-, Nagelpilz oder kleinere Verletzungen besteht – eine Behandlung ist zwingend notwendig, um ein Diabetisches Fußsyndrom zu vermeiden.

Was ist das „Diabetische Fußsyndrom“?

Das DFS teilt sich in zwei Krankheitsbilder auf:
  • Diabetische Nervenerkrankung (Polyneuropathie)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

Wurde eine dieser Erkrankungen diagnostiziert, sind weitere Untersuchungen ebenso wie eine regelmäßige Behandlung wichtig, um Komplikationen zu verhindern. Einen Fokus haben folgende Maßnahmen:
  • Optimierung des Stoffwechsels in Absprache mit dem Arzt / der Diabetesberaterin
  • Tägliche Fußkontrollen auf Druckstellen oder Verletzungen
  • Einhaltung festgelegter Termine (Arzt / Podologen / Gefäßspezialist / Orthopädietechniker)

Unser Tipp!
Fangen Sie frühzeitig an täglich den Fuß auf Veränderungen zu kontrollieren – das beansprucht wenig Zeit, zeigt aber viel Wirkung!